Interdisziplinär. Anwendungsorientiert. Zukunftsweisend.
Das ZITI widmet sich in Forschung und Lehre dem Verständnis und der Implementierung komplexer informationstechnischer Systeme. Unter anderem wird untersucht, wie neue Erkenntnisse in der Mathematik sowie Grundlagen der Physik zu innovativen und intelligenten Rechnersystemen führen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Anwendung neuester Methoden der Technischen Informatik auf Aufgabenstellungen aus der Physik, Astronomie, Biologie, Medizin und anderen Natur- und Lebenswissenschaften.

Das Profil der Technischen Informatik zeichnet sich durch drei zentrale Charakteristika aus: Interdisziplinarität, Anwendungsorientierung und Zukunftsorientierung. Ihre Kompetenzbreite ermöglicht es den Lehrstühlen, ihre unterschiedlichen Kenntnisse und Ansätze zusammenzubringen, um gemeinsam integrierte Hard- und Softwarelösungen zu entwickeln. Durch das synergistische Zusammenwirken der beteiligten Lehrstühle unterscheidet sich das ZITI deutlich von klassischen Informatikfachbereichen anderer Universitäten. So können Forschung und Lehrinhalte kontinuierlich am zukünftigen Bedarf ausgerichtet werden. Ein weiteres zentrales Anliegen des ZITI war von Anfang an auch die marktgerechte Ausbildung des Nachwuchses für die Industrie und für die eigene wissenschaftliche Forschung.
Das Ergebnis: die innovative Ausrichtung auf die aktuellen und zukünftigen Marktentwicklungen, eine internationale Spitzenstellung auf einzelnen Forschungsgebieten, hohe Ausgründungsaktivitäten sowie eine bedarfsgerechte Ausbildung unserer Absolventen.
Nächster Vortrag im Kolloquium
Das ZITI freut sich, Dr. Jonas Dann (ETH Zürich) begrüßen zu dürfen. In seinem Vortrag „Oasis: Hiding the Cost of Querying Parquet Files in the Datapath“ stellt er einen SmartNIC-basierten Hardwarebeschleuniger vor, der das Dekodieren von Parquet-Dateien direkt im Netzwerkpfad ausführt und so die Abfrageleistung cloudnativer Datenbanksysteme deutlich steigert. Der Vortrag findet am 21. August 2026 um 10:00 Uhr im Großen Seminarraum des OMZ statt.
Neuigkeiten
HeiChips 2026 bringt Studierende, Forschende und Industrie zusammen, um Open-Source-Chipdesign in Theorie und Praxis kennenzulernen. Eine Woche voller Vorträge, Workshops und Hackathon in Heidelberg.
Für ihre Dissertation wird Dr.-Ing. Enrica Tricomi mit dem Bertha-BenzPreis 2026 der Daimler und Benz Stiftung ausgezeichnet.
Internationales Symposium zu hocheffizienten Beschleunigern und rekonfigurierbaren Technologien (HEART)
In der AG SuS wurde eine Erfindung über die Universität zur Patentierung eingereicht, das jetzt vom Europäischen Patentamt unter der Nummer EP4473742 erteilt wurde.
Dr. Kazem Shekofteh und Prof. Dr. Holger Fröning wollen mithilfe von KI auf Studierende individuell zugeschnittene Aufgaben ermöglichen.
