Für alle Studierenden, die nach Heidelberg in einen Studiengang der Fakultäten für Mathematik und Informatik sowie Physik und Astronomie wechseln, bietet die Fachschaft MathPhysInfo eine Informationsveranstaltung und eine Kneipentour an, um den Studieneinstieg in Heidelberg zu erleichtern.
Der Termin und Treffpunkt sowie weitere Informationen sind auf den Seiten der Fachschaft MathPhysInfo unter [1] zu finden.

[1]  https://mathphys.fsk.uni-heidelberg.de/w/veranstaltungen-fuer-wechsler_innen

Ab 01.10.2017 übernimmt das Amt des Studiendekans Technische Informatik Prof. Peter Fischer.  

Die Einführungsveranstaltung für die Studienanfänger findet am 16.10.2017 ab 14:00 Uhr in INF 227 / SR 2.403 statt.

Unsere Lehrveranstaltungen für Wintersemester 2017/18 finden Sie hier.

Speaker: Prof. Dr. Gerhard Jäger, University of Tübingen, Institute of Linguistics

Title: From Words to Features to Trees: Computing a World Tree of Languages from Word Lists
Presentation in English

Date: Monday, 16 October 2017, 11:00 a.m.
Location: Carl-Bosch-Auditorium, Studio Villa Bosch, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg (Studio entrance between Villa Bosch and HITS)
Parking: Parking garage "Unter der Boschwiese" (free of charge)

Abstract:
Since over 200 years, historical linguists strive to reconstruct family trees of human languages using systematic comparisons of vocabulary and grammar of extant or documented languages. Since about 20 years, these efforts are complemented by computational approaches, deploying phylogenetic inference algorithms from computational biology to analyse language data. So far, both lines of research have been confined to individual language families, i.e., phylogenetic units with a time depth of at most 10,000 years.
In this talk I will present and discuss a workflow that starts out from unannotated word lists from ca. 6,000 languages and dialects across the world. Using feature extraction techniques from machine learning, a feature matrix is extracted which in turn serves as input for Maximum-Likelihood phylogenetic inference (using the software RAxML). This leads to a phylogenetic tree over those languages and dialects, which is in very good agreement with expert classifications, correlates well with anthropological and genetic data, and also reveals some interesting deeper signals.

Curriculum vitae:
Gerhard Jäger (http://www.sfs.uni-tuebingen.de/~gjaeger/) is professor of General Linguistics at Tübingen University. He received his PhD and habilitation from Humboldt University at Berlin and held previous positions at Munich, UPenn, Utrecht and Stanford. He is PI of an ERC Advanced Grant "Language Evolution: The Empirical Turn" and co-PI of the interdisciplinary DFG-Research Unit "Words, Bones, Genes, Tools: Tracking Linguistic, Cultural and Biological Trajectories of the Human Past". His research interests include computational historical linguistics and game-theoretic pragmatics.

Contact:
Benedicta Frech (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, phone: 06221-533-263)

Am Institut für Technische Informatik der Universität Heidelberg (ZITI) ist eine neu geschaffene

W3-Professur für Medizintechnik

zu besetzen. 

Kernkompetenzen des ZITI sind die Entwicklung und der Betrieb spezialisierter Computerhardware sowie hardwarenaher Soft- und Firmware zur Lösung anspruchsvoller Rechenprobleme und zur Datenerfassung, die Entwicklung anwendungsspezifischer Mikrochips (analog und digital) für digitale Kommunikation und Sensorik, sowie die Bereiche Automation, Robotik und Biomechanik.

Der Forschungsschwerpunkt der neuen Professur soll auf der Entwicklung neuartiger medizintechnischer Konzepte und Instrumente liegen, bei denen die Kernkompetenzen des ZITI gewinnbringend eingesetzt werden können. Für eine praktische Anwendung der Entwicklungen sollen Kooperationen mit den beiden klinischen Fakultäten der Universität und dem DKFZ etabliert werden, wo bereits viele Entwicklungen und Anwendungen neuester Technologien erfolgen (z.B. PET/MRT, 7T, Radiotherapie, Proton- und Ionentherapie, Operationsrobotik, Prothetik).

Die Professur soll in der Fakultät für Physik und Astronomie angesiedelt werden.

In der Lehre sollen Beiträge zum Masterstudiengang „Technische Informatik“ sowie zu den Bachelor- und Masterstudiengängen der Physik, insbesondere in der Vertiefung Medizinphysik, geleistet werden.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie nach § 47 Abs. 2 Landeshochschulgesetz die Habilitation, die erfolgreich evaluierte Juniorprofessur oder eine vergleichbare Qualifikation.

Die Universität Heidelberg strebt einen höheren Anteil von Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen werden daher besonders um ihre Bewerbung gebeten. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, wissenschaftlichem Werdegang, Schriftenverzeichnis, einer Liste der bisherigen Lehrveranstaltungen sowie einer kurzen Darstellung der zukünftigen Forschungsplanung sind in elektronischer Form (pdf) bis zum 16.10.2017 an den Dekan der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 226, 69120 Heidelberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, zu richten. Rückfragen sind auch beim geschäftsführenden Direktor des ZITI (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) möglich.

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